In den Jahren 1865 bis 1872 wurde mit dem Bau des Ihlekanals, der die Stadt Burg an den Wasserweg anschloss, eine weitere Wasserstrasse zwischen Plauer See und Magdeburg geschaffen und somit die Transportkapazität zu Wasser bedeutend erweitert. Der Plauer/Ihlow-Kanal, insgesamt 65 kilomter lang, erfuhr als Elbe-Havel-Kanal in den folgenden Jahren beträchtliche Erweiterungen. Sein Ausbau als ein Teil des Ems, Weser und Elbe verbindenden Mittellandkanals bis Plaue blieb bis heute unvollendet. Die Mark
Brandenburg besitzt im weiteren eine Reihe kleinerer Nebenwasserstrassen, die ebenfalls dem Gütertransport dienen. sie haben sich über viele Jahre für Handel und Wandel bewährt. Es soll nicht übersehen werden, dass ein besonderes Kanalsystem (u.a. der Teltowkanal)
Berlin an das märkische Wasserstrassensystem anschliesst.